Sehr oft werden neugeborene Babys von ihren Eltern zur Adoption freigegeben, weil sie sich nicht in der Lage fühlen die enorme Verantwortung zu übernehmen. Dadurch bekommen andere Paare die Chance, ein Kind zu adoptieren, weil sie selber keine bekommen können. Aber wie ist das bei Personen, die weder verheiratet sind noch in einer Partnerschaft leben? Sie möchten vielleicht keinen Partner, weil sie zu oft enttäuscht wurden oder sie finden einfach nicht den richtigen Mann fürs Leben, oder aber der derzeitige Partner möchte den Kinderwunsch nicht erfüllen und trennt sich deshalb. Dürfen sie trotzdem ein Kind adoptieren?
Ja, es ist in Ausnahmefällen möglich, jedoch haben Paare mehr Chancen ein Kind zu bekommen, weil auch die Wartelisten sehr land sind. Das Kind soll in geordneten Verhältnissen aufwachsen, gemeinsam mit Mutter und Vater. Dies wünschen sich schließlich auch die leiblichen Eltern, die ihr Kind in fremde Hände geben, damit es ihm besser geht als bei ihnen.
Doch warum soll eine Mutter, die sich von Herzen ein Kind wünscht, nicht dem Kind eine genauso gute Erziehung bieten, wie das ein Paar tut? Warum sollen Kinder lieber im Heim aufwachsen, als bei einer Vertrauensperson? Vielleicht wächst ein Kind bei einer alleinerziehenden Person sogar besser auf, als bei einem Paar. Paare können sich auch miteinander streiten und so dem Adoptivkind einen schlechten Eindruck vermitteln, doch die alleinerziehende Person hat keinen Partner, mit dem sie sich streiten kann. Anders wie bei Ehepaaren bekommt hier das Kind die volle Aufmerksamkeit und ein schönes Haus und wohlhabend sind nicht nur Paare.
Auf jeden Fall sollte die Person, die den Wunsch hat, ein Kind zu adoptieren, sich beraten lassen. Dies kann man bei der Adoptionsvermittlung tun, die gebührenfrei ist. Kosten entstehen erst dann, wenn die Adoption so gut wie genehmigt ist und der Notar bezahlt werden muss, die Beglaubigung und das Führungszeugnis verlangt wird.