
Ob man nun ein leibliches Kind hat, oder ein Adoptivkind. Die Erziehungsweise bleibt dieselbe, denn man möchte aus ihm einen intelligenten, selbstständigen Menschen machen. Schon als Baby beginnt die Erziehung, denn es geht schon mit dem Schreien los. Wenn man jedes Mal, wenn das Baby schreit zu ihm hin läuft und es streichelt, damit es ruhig ist, dann gewöhnt es sich dran und schreit solange, bis endlich jemand seinen Willen befriedigt. Man sollte also schon im Säuglingsalter nichts einreißen lassen. Das Kind wird aber älter und mit dem Alter kommt auch die Phase, wo es seine Grenzen austesten möchte. Als Elternteil sollte man sich weder provozieren noch erweichen lassen. Wenn es heißt, dass es ins Bett geht, dann gibt es kein Betteln und kein Jammern. Oft werden noch Ausreden gesucht, um noch nicht ins Bett zu müssen. Dann heißt es: „Ich hab noch Hunger“ oder „Ich wollte mir nur etwas zu Trinken holen“ oder „Ich muss auf die Toilette“. Es reicht, wenn man dem Kind vor dem zu Bett gehen ein Glas zum Trinken hinstellt, denn wenn es zu viel zu Trinken bekommt am Abend, dann kann auch mal was ins Bett gehen und das muss ja nicht sein.
Abgesehen davon sollte man dem Kind zeigen, dass die Eltern die Oberhand haben und es sich nach ihnen zu richten hat. Zuhören ist auch sehr wichtig. Wenn Probleme auftreten, muss das Kind wissen, dass es mit den Eltern den richtigen Gesprächspartner hat und man das Problem gemeinsam lösen kann. Ebenso gehört zu einer guten Erziehung dem Kind den Ordnungssinn beizubringen. Das Zimmer wird immer sauber bleiben, wenn man nach dem Spielen alles wieder an seinen Platz bringt, denn so wird das große Chaos im Kinderzimmer vermieden. Wenn man früh genug damit anfängt, sollte man Erfolg haben. Sehr wichtig ist aber, dass man bei mehreren Kindern keines bevorzugt, sein es Adoptiv- oder leibliches Kind. Man sollte jedes gleichbehandeln.
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